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Beats Kopfhörer Fluch und Segen zugleich

Beats Kopfhörer In-Ears neue Tours

Meine Beats Kopfhörer hatte ich damals bei Gravis gekauft und hatte auch nicht groß überlegt, weil für mich klar war, dass es In-Ears sein müssen und es sollten eben die von Monster sein. Berichtet hatte ich bereits über die Tour Kopfhörer hier. Das erste mal Kaputt waren sie ein paar Monate nach dem Kauf, da das Kabel schlapp machte und aufgebrochen war. Sie wurden anstandslos getauscht, alles kein Problem. Das zweite mal Kabel kaputt war dann vor einem Monat. Versuche das Kabel mit Klebeband oder ähnlichem zu reparieren sind gescheitert, also wieder zurück zu Gravis. Nach zwei Wochen hatte ich dann mal nachgefragt, wann denn die Kopfhörer wohl überprüft seien und ich welche zum Tausch bekomme. Eine Woche später konnte mir dann so halb geholfen werden, denn sie konnten nicht mehr getauscht werden und ich würde mein Geld zurück bekommen, warum sie nicht getauscht werden, konnte mir keiner sagen.

Selbst ist der Mann: nach kurzer Recherche habe ich gesehen, dass es mein Tour-Modell nicht mehr gibt, sondern neue auf dem Markt sind. Das Problem mit dem Kabel tritt allerdings wohl öfter auf, was mich nach Alternativen suchen lies. Nach kurzer Umfrage auf Facebook hatte ich zwei andere Kopfhörer vorgeschlagen bekommen nämlich die von Teufel Aureol® Fidelity und welche von Bose QuietComfort 20i. Die von Teufel fand ich jetzt nicht ganz so ansprechend nachdem ich sie eine Weile angesehen hatte und die von Bose sind einfach  mit 299 EUR außerhalb meines Budgets. Eine Empfehlung zum guten Tauschverhalten von Monster hatte mich dann doch (trotz bekannter Kabelschwäche) für die Beats Tour In-Ear entscheiden lassen.

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Also war ich wieder am Anfang und bei den Beats Kopfhörern. Heute habe ich dann die neuen bei Saturn gekauft, weil ich nicht lange warten wollte. Mit 145 EUR immer noch eine Stange Geld und nach dem ersten Hands on ist die Qualität geringer geworden. Die Kabel wirken noch dürftiger und der Kabelanschluss ist nicht mehr so schön anliegend am Smartphone. Über die Kabelfunktion kann ich so natürlich noch nichts sagen, aber es wirkt einfach billiger. Die Auswahl der Aufsätze ist halbiert worden, so dass nur noch 3 Größen dabei sind, dafür gibt es jetzt aber Sicherheitsbügel für ins Ohr. Diese benötige ich auch, weil sonst die In-Ears nicht mehr in meinen Ohren halten.

Was mich allerdings am meisten stört, ist der Multifunktionsschalter, der auf einmal auf die linke Seite gewandert ist. Ich bin es gewohnt (schon immer) diesen am rechten Kopfhörer zu haben und so bedienen zu können. Jetzt fühlt es sich total ungewohnt an.

Beim Sound war ich auch irgendwie enttäuscht, auf hohem Niveau allerdings, dass die Kopfhörer so viel dumpfer klingen und nicht mehr in den Höhen stark rauskommen. Ob das so gewünscht ist oder nicht, kann ich nicht wirklich einschätzen. Mit ein paar Einstellungen im Equalizer konnte ich hier aber ganz gut Abhilfe schaffen.

Fazit: Eine echte Alternative zu den Beats-Kopfhörern im gleichen Preissegment gibt es bisher nicht. Dann lebe ich lieber mit dem öfter kaputten Kabel, als im Sound einzusparen oder fast das doppelte für die In-Ears auszugeben. Warum bei den Umsätzen und Gewinnen bei Monster so eingespart wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ob es jetzt mit Apple besser wird, bleibt auf jeden fall abzuwarten.

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